Hauptinhalt

Projekte

Untersuchungen zur Verteilung von Phytoplasmen bei Pflanzen mit latenter Apfeltriebsucht-Infektion

MB-md-05/1

Im vergangenen Jahr wurde ein Teil einer Ertrags-Apfelanlage flächendeckend beprobt und die Wurzelproben durch Anwendung eines PCR-Verfahrens getestet. Damit war es erstmals möglich, den Anteil von latent infizierten Pflanzen in einer Anlage zu ermitteln. Dieser großflächig angelegte Versuch wurde vor allem durch die Anwendung einer neuen, am Versuchzentrum Laimburg entwickelten Methode zum Nachweis des Apfeltriebsucht-Phytoplasmas, ermöglicht. In der Folge sollen nun die Vorteile der neuen Nachweismethode genutzt werden und die als latent befallen identifizierten Bäume über zwei Vegetationsperioden hinweg systematisch getestet werden, um die Verteilung der Phytoplasmen in der Pflanze vor Auftreten der Symptomatik zu untersuchen. Dabei werden in regelmäßigen Zeitabständen Proben von Wurzeln und oberirdischen Teilen der Pflanze gezogen und auf das Vorhandensein des Phytoplasmas untersucht. Parallel dazu wird das Auftreten von Apfeltriebsucht-Symptomen bonitiert. Diese Untersuchung könnte Rückschlüsse über das Verhalten der Erreger bei einer latenten Infektion ermöglichen und zu einem besseren Verständnis des Krankheitsverlaufes führen.

Zusammenarbeit:        Sektion Pflanzenschutz
Dauer:                       2 Jahre
Projektleiterin:            Dr. S. Baric


Nebennavigation

Dienste