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Imkerei
Monitoring zu Vergiftungsfällen an Völkern der Honigbiene durch den Einsatz bienengiftiger Pflanzenschutzmittel während der Obstbaumblüte (2008- 2009).
2007 wurden von Seiten der Imker vermehrt Flugbienenverluste während der Apfelblüte beklagt. Es wurde ein Zusammenhang mit dem Einsatz des Wirkstoffes Chlorpyriphos-ethyl zur Bekämpfung der Blattsauger, den Überträgern der Apfeltriebsucht im Obstbau, vermutet.
Das Amt für Versuchswesen 33.2 führt daher seit 2008 in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Imkerbund, dem Südtiroler Beratungsring für Obst und Weinbau sowie dem Amt für Obst und Weinbau Erhebungen zu Bienenschäden während und nach der Obstbaumblüte durch.
Die Schäden werden vor Ort nach einem Lokalaugenschein durch den zuständigen Bienengesundheitswart des Imkerbundes an die Laimburg gemeldet. Ausmaß und Art der Schäden werden erhoben. Bienenproben die der Gesundheitswart zieht werden vom Rückstandslabor des Amtes für Arikulturchemie 33.3 an der Laimburg hinsichtlich bienengefährliche Pflanzenschutzmittelwirkstoffe untersucht.
Diese Erhebungen sind darauf ausgerichtet Vergiftungsfälle an Bienenvölkern zu erfassen und die Ursachen der Schäden über verschiedene Maßnahmen zu beseitigen.
Im Jahr 2008 wurden erste Erhebungen durchgeführt. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Monitorings 2008 finden sie im Anhang als PDF Dokument. Eine Zusammenfassung der Ergebnisse der Erhebungen des Jahres 2009 ist ebenfalls verfügbar.
PDF: Bienenschäden 2008
PDF: Bienenschäden 2009