Geschichte

Die Entwicklung des Versuchszentrums Laimburg: Von 1968 bis heute

Seit den ersten Versuchsanlagen im Jahr 1968 hat sich das Versuchszentrum Laimburg zu einer führenden Forschungseinrichtung für die Südtiroler Landwirtschaft und Lebensmittelsektor etabliert. Schritt für Schritt wuchs die Infrastruktur, wurden neue Versuchsflächen erschlossen, spezialisierte Labore eröffnet und bedeutende Forschungsprojekte initiiert. Die nachfolgende Chronik gibt einen Überblick über die wichtigsten Meilensteine der institutionellen, baulichen und inhaltlichen Entwicklung des Zentrums – von der Gründung bis hin zur modernen Forschungseinrichtung mit internationaler Ausrichtung.

  1. ab 1962

    Testversuche mit niedrigen Baumformen sowie Beginn der Klonenselektion, Sorten- und Unterlagenversuche im Weinbau

  2. 1968

    Erstellung der ersten Versuchsanlagen

  3. 1972–73

    Bau des Versuchslagerhauses für Obst

  4. 1975

    Offizielle Gründung des Land- und Forstwirtschaftlichen Versuchszentrums Laimburg mit Landesgesetz Nr. 53 vom 3. November 1975

  5. 1978

    Neubau der Hofstelle „Mair am Hof“ in Dietenheim/ Bruneck für die Versuchstätigkeit im Ackerbau und in der Grünlandwirtschaft

  6. 1977–79

    Einrichtung der ersten Räumlichkeiten des Versuchszentrums durch Umbau des ehemaligen Stalles des Landesgutes Laimburg

  7. 1979

    Aufnahme der Arbeiten des Agrikulturchemischen Labors

  8. 1982

    Beginn der Versuche zum Kräuteranbau

  9. 1984

    Aufbau der Fachbibliothek

  10. 1986–89

    Entwicklung einer mechanisch-biologischen Methode zur Bekämpfung des Maikäfers

  11. 1989–90

    Bau des Felsenkellers

  12. 1990

    Errichtung der Außenstelle in Eyrs für Versuche in Gemüse- und Ackerbau sowie Grünlandwirtschaft

  13. 1997

    Beginn des Apfelsortenzüchtungsprogrammms Laimburg

  14. 2002

    Aufnahme der Arbeiten am Molekularbiologischen Labor und Aufbau der Genbank

  15. 2003

    Akkreditierung mehrerer Labors des Versuchszentrums Laimburg nach ISO 17025

  16. 2005

    Überführung in die Praxis der am Versuchszentrum Laimburg entwickelten Obstlagerungstechnologie mit dynamisch kontrollierter Atmosphäre (DCA)

  17. 2011

    Errichtung des Labors für Aromen und Metaboliten

  18. 2014

    Übernahme der Koordination des Bereichs Lebensmittelwissenschaften des NOI Techpark und Aufbau von Forschungskapazitäten in der Lebensmitteltechnologie

  19. 2015

    Die Südtiroler Landesregierung beschließt den „Aktionsplan 2016–2022 für die Forschung und Ausbildung in den Bereichen Berglandwirtschaft und Lebensmittelwissenschaften“

  20. 2016–17

    Reorganisation: Das Versuchszentrum Laimburg erhält ein neues Statut und eine neue interne Organisationsstruktur

  21. 2018

    Zusätzlicher Standort: Das Labor für Aromen und Metaboliten zieht am NOI Techpark (Bozen Süd) ein

  22. 2019

    Die ersten Zuchtnummern des Laimburger Apfelsortenzüchtungsprogramms gelangen zur Marktreife. Ausschreibung und Vergabe der Verwertungsrechte

  23. 2022

    Beginn der Übersiedelung einiger Einrichtungen ins neue Stadlhof-Gebäude in Pfatten

  24. 2023

    Einweihung des neuen Labors für NMR-Spektroskopie am Standort NOI Techpark in Bozen

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