Pelargonium 'Fuerte del Fuego' – die Pflanze des Jahres beim Tag der offenen Tür Gartenbau am Versuchszentrum Laimburg ausgestellt

26.06.2025

Am Sonntag, 29. Juni 2025, öffnet der Fachbereich Gartenbau des Versuchszentrums Laimburg seine Tore für die Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besucher erhalten Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte, Versuchsflächen und Schaugärten. Im Mittelpunkt steht in diesem Jahr der Einsatz torffreier Substrate bei der Produktion und Verwendung von Balkonpflanzen, um die Verwendung der nicht erneuerbaren Ressource Torf zu minimieren. Außerdem können die Besucherinnen und Besucher in den Schaugärten eine bunte Vielfalt an Themenbereichen entdecken, von Gewürz- und Heilkräutern bis hin zur nachhaltigen Gartengestaltung. Der Eintritt ist frei.

Abb. 1: Pelargonium ‘Fuerte del Fuego’ – die Pflanze des Jahres 2025 © Laimburg Research Centre/agnese martinelli
Abb. 1: Pelargonium ‘Fuerte del Fuego’ – die Pflanze des Jahres 2025 © Laimburg Research Centre/agnese martinelli

Wie kann eine Balkonbepflanzung mit torffreien Substraten funktionieren? Und wie wird aus grünem Rasen eine blühende Wiese? Am Sonntag, 29. Juni 2025, von 09:00 bis 17:00 Uhr, haben alle Garteninteressierten die Möglichkeit, beim traditionellen Tag der offenen Tür die Gärten am Versuchszentrum Laimburg zu besichtigen und Einblicke in die wissenschaftliche Forschung zu erhalten. Der Fachbereich Gartenbau präsentiert ohne Torf produzierte Balkonpflanzen wie die Stehende Geranie sowie Kombinationsmöglichkeiten. Zusätzlich können die Besucherinnen und Besucher vor Ort einen Naturgarten, Schaugartenflächen und eine Versuchsfläche besichtigen, die zeigt, wie Rasenflächen in ökologisch wertvolle Blumenwiesen umgewandelt werden können. Die geführten Rundgänge durch das Areal bieten den Besucherinnen und Besuchern die Möglichkeit, direkt mit den Forschenden in Kontakt zu treten und ihr Wissen zu vertiefen.

Blühende Balkone

Torf wird häufig als Pflanzensubstrat verwendet. Dabei handelt es sich aber um eine nicht erneuerbare Ressource und der Abbau von Torf schädigt wertvolle Ökosysteme wie Torfmoore, die für die biologische Vielfalt und die Kohlenstoffbilanz von entscheidender Bedeutung sind. Die Forschenden der Arbeitsgruppe „Zierpflanzenbau“ testen verschiedene torffreie Substrate und Dünger bei der Produktion und Verwendung von Pelargonium ‘Fuerte del Fuego’. Pelargonium 'Fuerte del Fuego' wurde von der Südtiroler Gärtnervereinigung als Pflanze des Jahres 2025 ausgewählt. Sie ist eine klassische Stehende Geranie mit dunkelroten Blüten. Die Forschenden bewerten das Wachstum, das Blühverhalten und die Gesundheit der Pflanzen. Außerdem zeigen sie die vielen verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten – das Publikum kann diese vor Ort bewerten.

Aus Rasen wird Blumenwiese

Für die Umwandlung von Rasenflächen in Blumenwiesen gibt es verschiedene Ansätze: den Verzicht auf Mahd, das Aufreißen der Rasenfläche und anschließende Einsaat, oder das teilweise oder vollständige Entfernen der Rasenfläche kombiniert mit Einsaat oder Pflanzung. Im Projekt „Blumenwiesen“, gefördert von der Stiftung Südtiroler Sparkasse, wollen die Forschenden herausfinden, wie sich die verschiedenen Methoden langfristig auf die Vegetation auswirken. Die Erkenntnisse sollen vor allem Gemeinden dabei unterstützen, ihre Grünflächen ökologisch aufzuwerten. Die Arbeitsgruppe „Landschaftsbau“ arbeitet im Projekt „Blumenwiesen“ mit über 30 Gemeinden zusammen, in denen autochthone Blumenwiesen angelegt werden.

Schaugärten mit über 100 Pflanzenarten

Zum Entdecken laden die verschiedenen Themengärten ein. Insgesamt sind über 100 Pflanzenarten zu sehen – von mediterranen Gewächsen über Gewürz- und Heilkräuter bis hin zu Duftpflanzen, seltenen Nutzpflanzen und verschiedenen Rosenarten. Weitere interessante Einblicke bieten der „Natur-im-Garten“-Schaugarten, die Versuchsflächen zur Dachbegrünung sowie besondere Kübelpflanzen.

jr

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