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Invasive Schadinsekten: Versuchszentrum Laimburg präsentiert Fortschritte im Management der Marmorierten Baumwanze

Die Marmorierte Baumwanze, ein invasives Schadinsekt aus Asien, kann erhebliche Schäden in der Landwirtschaft verursachen. In den letzten Jahren hat sich das Versuchszentrum Laimburg intensiv mit der Erforschung dieses mittlerweile auch in Südtirol heimischen Insekts beschäftigt: Seit 2016 haben die Forschenden in 15 Projekten verschiedene Aspekte untersucht, die daraus resultierenden Ergebnisse in 37 Arbeiten sowie 67 Vorträgen und Posterbeiträgen veröffentlicht sowie gemeinsam mit verschiedenen Kooperationspartnern Diplom- und Doktorarbeiten betreut. Expertinnen und Experten haben ihre Forschungsarbeiten und Ergebnisse gestern, am 22. November 2023, im Rahmen einer Informationsveranstaltung am Versuchszentrum Laimburg präsentiert.

23.11.2023

Abb. 1: Publikum bei den einleitenden Worten der Leiterin des Instituts für Pflanzengesundheit Sabine Öttl: © Laimburg Research Centre/agnese martinelli
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Invasive Neophyten in Südtirol: Herausforderungen für Artenvielfalt und Landwirtschaft

Wenn sich gebietsfremde Pflanzenarten ausbreiten und andere heimische Pflanzenarten verdrängen, bezeichnet man sie in der Fachsprache als invasive Neophyten. Aufgrund ihrer hohen Konkurrenzfähigkeit und ihres starken Ausbreitungsdrangs können sie lokale Ökosysteme negativ beeinflussen. Auch in Südtirol nimmt die Ausbreitung invasiver Pflanzenarten zu. Das Versuchszentrum Laimburg hat heute, am 15. November 2023, eine Informationsveranstaltung organisiert, um für das Thema zu sensibilisieren.

16.11.2023

Abb. 1: Informationstag zu invasiven Neophyten am Versuchszentrum Laimburg: © Laimburg Research Centre/julia rizzo
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Innovativ und nachhaltig: Versuchszentrum Laimburg und Mirnagreen nutzen Lebensmittelreste für neue Zutaten

Das Versuchszentrum Laimburg und das Unternehmen Mirnagreen präsentieren ihr gemeinsames Projekt „puRipiaNtA“. Dieses zielt darauf ab, wertvolle und innovative Lebensmittelzutaten aus Lebensmittelabfällen zu entwickeln. Mit einem neuartigen Verfahren werden so genannte „small RNAs" aus Obst und Gemüse extrahiert, um deren antioxidative und entzündungshemmende Eigenschaften zu nutzen. Dieses Projekt, das in enger Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Wirtschaft entstand, trägt dazu bei, die Lebensmittelverschwendung zu reduzieren, die Kreislaufwirtschaft zu fördern und gesunde Ernährungsoptionen zu schaffen.

31.10.2023

Abb. 1: Michael Oberhuber bei der Begrüßung der Abschlussveranstaltung des Projektes „puRipiaNtA am NOI Techpark: © Laimburg Research Centre/agnese martinelli
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Versuchszentrum Laimburg: Die Vielfalt der Berglandwirtschaft wissenschaftlich unterstützen

Die Landwirtschaft im Berggebiet zeichnet sich durch ihre Vielfältigkeit aus: Unterschiedliche Höhenstufen und lokal variierende Gegebenheiten bieten Raum für verschiedene Formen der Landwirtschaft, vom Acker- und Kräuteranbau über die Grünlandwirtschaft und den Freilandgemüsebau bis hin zur Produktion von Stein- und Beerenobst. Die Forschenden des Versuchszentrums Laimburg gehen auf Höhenlagen von 500 bis 1.700 m ü.d.M. unterschiedlichen Fragestellungen nach, mit dem Ziel, die Berglandwirtschaft mit wissenschaftlichen Erkenntnissen zu unterstützen und ihr Fortbestehen zu gewährleisten.

26.10.2023

Abb. 1: In Eyrs im Vinschgau befindet sich ein Außensitz des Versuchszentrums Laimburg. Hier widmen sich die Forschenden dem Freilandgemüsebau: © Laimburg Research Centre/ivo corrà
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Die Landwirtschaft der Zukunft erleben: Open Day LIDO am Versuchszentrum Laimburg

120 Interessierte, 14 Technologien und ein Ziel: eine smarte und ressourceneffiziente Landwirtschaft. Das ist die Bilanz des Open Day LIDO (Laimburg Integrated Digital Orchard), der am 10. Oktober 2023 am Versuchszentrum Laimburg stattgefunden hat. Im digitalen Freilandlabor LIDO können Unternehmen und Forschungseinrichtungen bestehende und neue Technologien unter praxisnahen Bedingungen einsetzen, testen und vorführen. Inzwischen haben 14 Stakeholder diese Chance genutzt und ihre innovativen Technologien vor Ort implementiert. Der Schwerpunkt in diesem Jahr liegt auf der Verwendung von Sensoren zur Messung von Bodenfeuchte, Trockenstress und auf intelligenten Bewässerungssystemen.

12.10.2023

Abb. 1:  Der Koordinator des LIDO-Projektes Walter Guerra bei der Einführung in den Open Day LIDO: © Laimburg Research Centre/agnese martinelli
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Biofruitnet-Projekt: Versuchszentrum Laimburg trägt zur Stärkung der ökologischen Landwirtschaft in Europa bei

Sechzehn Partner aus zwölf europäischen Ländern haben dreieinhalb Jahre lang gemeinsam am Projekt „BioFruitNet“ zur Förderung und Weiterentwicklung der biologischen Landwirtschaft gearbeitet. Ziel dieses EU-Projektes war es, ein grenzüberschreitendes Netzwerk aufzubauen, das eine Brücke zwischen Forschung und Praxis schlägt. Auf lokaler Ebene etablierte und bewährte Lösungsansätze für Herausforderungen in der biologischen Landwirtschaft können so verbreitet und auch für andere biologisch wirtschaftende Landwirtinnen und Landwirte in ganz Europa verfügbar gemacht werden. Am Versuchszentrum Laimburg setzte man den Schwerpunkt auf den biologischen Apfelanbau.

21.09.2023

Abb. 1: Agronomische Erhebungen der Arbeitsgruppe „Ökologischer Anbau“: © Laimburg Research Centre/ivo corrà
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Länger frische Äpfel: neue Forschungsergebnisse bei der 24. Lagerungstagung des Versuchszentrums Laimburg vorgestellt

Das Versuchszentrum Laimburg hat am Freitag, den 04. August 2023, zum 24. Mal die traditionelle Lagerungstagung im NOI Techpark in Bozen Süd veranstaltet. Expertinnen und Experten aus der Obstbranche und Landwirtschaftsvertretungen tauschten sich über die neuesten Entwicklungen und Herausforderungen bei der Obstlagerung aus. Die Themenpalette reichte von neuen Strategien zur Vorbeugung von Nachernte-Krankheiten bis hin zum optimalen Management neuer Apfelsorten, um deren Qualität und lange Haltbarkeit zu gewährleisten.

08.08.2023

Abb. 1: Bereits zum 24. Mal fand die traditionelle Lagerungstagung des Versuchszentrums Laimburg statt. Im Bild: Michael Oberhuber, Direktor Versuchszentrum Laimburg: © Laimburg Research Centre/agnese martinelli
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Neue Forschungsergebnisse zum Rußtau und zur Entwicklung einer regionalen Saatgutmischung für den Obstbau

Kürzlich hat das Versuchszentrum Laimburg, in Zusammenarbeit mit der Fondazione Edmund Mach, die jährlich stattfindende Versuchsvorstellung im Ökologischen Obst- und Weinbau organisiert. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Versuchszentrums stellten dabei aktuelle Ergebnisse ihrer Forschungsaktivitäten vor. In diesem Jahr lag der Fokus unter anderem auf dem Schadbild Rußtau beim Apfel, das vor allem in der Nachernte Probleme bereitet, sowie auf der Entwicklung einer regionalen Saatgutmischung für den Obstbau, die sowohl die angebaute Kultur als auch die Natur unterstützen kann.

03.08.2023

Skabiosen-Flockenblume (Centaurea scabiosa) mit Honigbiene und Hornklee-Widderchen: © Laimburg Research Centre/elena wilhelm
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Versuchszentrum Laimburg: neue Ansätze in der Apfelsortenzüchtung - Mikrobiom des Apfels soll die Auswahl widerstandsfähiger Sorten fördern

Der Apfel ist sowohl in Südtirol als auch in Europa von großer wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung. Die genetische Vielfalt des Apfels bietet eine wertvolle Chance, auf zukünftige Herausforderungen wie das Auftreten neuer Pflanzenkrankheiten und den fortschreitenden Klimawandel reagieren zu können. Mit dem europäischen Projekt „AppleBIOME“, das im Juni 2023 gestartet ist, wird zum ersten Mal die mikrobiologische Vielfalt auf den Blättern von 600 verschiedenen Apfelsorten untersucht. Dies eröffnet neue Perspektiven für die Sortenzüchtung und trägt zur Förderung der biologischen Vielfalt und Nachhaltigkeit des Apfelsektors bei.

25.07.2023

Abb. 1: Eine Sammlung von Früchten verschiedener Apfelsorten, die am Versuchszentrum Laimburg untersucht wurden: © Laimburg Research Centre/ivo corrà
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Digitale Fernerkennung von Pflanzenkrankheiten: Neue Chancen und Perspektiven für den Obst- und Weinbau

Expertinnen und Experten der verschiedensten Institutionen aus dem In- und Ausland referierten und diskutierten heute, am 12. Juli 2023, im NOI Techpark in Bozen Süd über neue Technologien im Obst- und Weinbau zur frühzeitigen Erkennung von Pflanzenkrankheiten im Feld. Der Fokus der Veranstaltung lag auf den Krankheitsbildern „Apfeltriebsucht“ im Obstbau und „Goldgelbe Vergilbung“ im Weinbau. Über 80 Interessierte informierten sich über innovative Erkennungstechnologien wie die Spektralanalyse.

13.07.2023

Abb. 1: Über 80 Interessierte besuchten die gemeinsame Veranstaltung des Versuchszentrums Laimburg und der Freien Universität Bozen, um sich über innovative Erkennungstechnologien wie die Spektralanalyse zu informieren.: © Laimburg Research Center/agnese martinelli

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