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Johanna Höller
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Julia Rizzo
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Apfeltrester neu gedacht: Start des grenzüberschreitenden Projekts „KOMY”
Wie kann Apfeltrester zu einer wertvollen Ressource der Zukunft werden? Das Projekt „KOMY” entwickelt innovative Fermentationsverfahren, um aus den festen Reststoffen der Apfelsaftproduktion nachhaltige Produkte zu erzeugen. Gleichzeitig untersucht das Projekt, wie kleine und mittelgroße regionale Betriebe diese Innovationen umsetzen können. „KOMY” ist ein angewandtes Forschungsprojekt im Rahmen einer grenzüberschreitenden Initiative, die Südtirol, Österreich und Bayern verbindet und Innovation, Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft in den Mittelpunkt stellt.
21.04.2026

Citizen Science am Versuchszentrum Laimburg: Projekt „PhytoWatch” spürt Erreger von Pflanzenkrankheiten auf
Foto aufnehmen, Probe einsenden und neue Wirtspflanzen für Phytoplasmen aufspüren: Das Citizen-Science-Projekt „PhytoWatch“ verfolgt das Ziel, das Auftreten dieser pflanzlichen Krankheitserreger in Südtirol zu überwachen und neue Wirtspflanzenarten zu identifizieren. Phytoplasmen sind winzige Bakterien und können verschiedene Pflanzenkrankheiten verursachen. Um mögliche Befallsfälle frühzeitig zu erkennen, bittet das Forschungsteam die Bevölkerung, auffällige, symptomatische Pflanzen zu melden. Bei Verdacht wird das eingesandte Pflanzenmaterial im Labor für Molekularbiologie des Versuchszentrums Laimburg untersucht.
01.04.2026

Aktuelle Herausforderungen, neue Lösungen: Tag des Weines und der Rebe am Versuchszentrum Laimburg
Über 100 Personen informierten sich am Donnerstag, 19. März 2026, beim Tag des Weines und der Rebe des Versuchszentrums Laimburg über die neuesten Erkenntnisse im Weinbau und in der Kellerwirtschaft. Die Fachvorträge, der Austausch mit Expertinnen und Experten sowie die Verkostung von Versuchsweinen boten den Teilnehmenden einen umfassenden Einblick in die angewandte Forschung und die Zukunft der Weinbranche in Südtirol.
18.03.2026

Fachtagung „Naturnahe Grünflächenpflege“: Lösungen für Städte und Gemeinden im Fokus
Immer mehr Menschen leben in Städten – umso wichtiger ist es, Siedlungsräume nachhaltig zu gestalten und die Lebensqualität langfristig zu sichern. Genau hier setzt die vom Versuchszentrum Laimburg, der Stadtgemeinde Meran und den Gärten von Schloss Trauttmansdorff organisierte Fachtagung „Naturnahe Grünflächenpflege“ an. 300 Fachleute verfolgten die achte Ausgabe am Freitag, 6. März 2026 im NOI Techpark. Im Mittelpunkt standen Lichtverschmutzung, Bauwerksbegrünungen, extensive Grünflächen, Pflanzengesundheit und Artenvielfalt.
05.03.2026

Projekt zur Verwertung von Reststoffen aus der Apfel- und Weinverarbeitung gestartet
Wie lassen sich aus Trestern, Apfelschalen und anderen pflanzlichen Abfällen wertvolle Produkte gewinnen und dabei gleichzeitig Umwelt und Ressourcen schonen? Ein neues EU-Projekt der Freien Universität Bozen und des Versuchszentrums Laimburg verfolgt das Ziel, Reste aus der Apfel- und Weinproduktion sowie andere pflanzliche Nebenprodukte wiederzuverwerten – zur Stärkung der Kreislaufwirtschaft und Nachhaltigkeit in Südtirol.
02.03.2026

Kastanienanbau heute: Zwischen Tradition und Innovation
Von der fachgerechten Lagerung über die Bekämpfung der wichtigsten Pflanzenkrankheiten bis zur Modernisierung der Ernte sowie zu Erfahrungen innovativer Betriebe: Das Versuchszentrum Laimburg hat am 25. Februar 2026 erstmals eine Kastanienfachtagung organisiert. Die Veranstaltung bot einen Überblick über einen sich wandelnden Sektor sowie über Praxisbeispiele, die weit über Südtirol hinausreichten. Über 120 Forschende, Vertretungen der Verbände sowie Praktikerinnen und Praktiker tauschten aktuelle Daten, praxistaugliche Lösungen und Zukunftsperspektiven aus, um die Widerstandsfähigkeit des lokalen Kastanienanbaus zu stärken.
24.02.2026

Neues Forschungsjahr: Versuchszentrum Laimburg veröffentlicht Tätigkeitsprogramm 2026
Mit 441 Forschungsprojekten und -tätigkeiten setzt das Versuchszentrum Laimburg 2026 einen klaren Schwerpunkt auf praxisnahe Forschung für Landwirtschaft und Lebensmittelverarbeitung in Südtirol. Das nun veröffentlichte Tätigkeitsprogramm 2026 wurde – wie in den vergangenen Jahren – in einem partizipativen Prozess gemeinsam mit Stakeholdern erarbeitet und orientiert sich an den aktuellen Herausforderungen der Praxis. Insgesamt starten 69 neue Projekte und Tätigkeiten: 38 davon basieren auf Vorschlägen von Organisationen und Institutionen aus Südtirols Agrar- und Lebensmittelsektor, 31 wurden intern am Versuchszentrum Laimburg entwickelt.
04.02.2026

Pflanzenschutz und Rückstände: Wissenschaftliche Fakten für sichere Lebensmittel
Pflanzenschutz ist ein wesentlicher Bestandteil der landwirtschaftlichen Produktion und trägt dazu bei, qualitativ hochwertiges Obst und Gemüse zu erzeugen. Ein sachgemäßer Einsatz von Pflanzenschutzmitteln geht dabei mit einer fundierten und korrekten Interpretation von Rückständen einher. Moderne Analytik, wissenschaftliche Bewertung und eine sachliche Einordnung sind entscheidend, um die Sicherheit von Lebensmitteln beurteilen zu können.
29.01.2026

Versuchszentrum Laimburg: Wissenschaft und Weinwissen erleben
Mit 73 wissenschaftlichen Veranstaltungen, 119 Weinverkostungen und 346 Führungen für über 8.500 Besucherinnen und Besucher betreibt das Versuchszentrum Laimburg eine intensive Öffentlichkeitsarbeit und pflegt den Dialog mit der Gesellschaft. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse – auch rund um den Wein – praxisnah zu vermitteln und für Interessierte erlebbar zu machen.
25.01.2026

Forschung: Neue Strategien für produktive, nachhaltige und widerstandsfähige Wiesen
Der Einsatz von Saatgutmischungen, die aus Gräsern, Leguminosen und Kräutern bestehen, kann den Ertrag von Wiesen steigern und die Abhängigkeit von Düngemitteln verringern. Dies ist das Ergebnis des internationalen Projekts „LegacyNet”, an dem das Versuchszentrum Laimburg mit einem Versuchsstandort in Dietenheim (Bruneck) mitgewirkt hat. Die Forschungsergebnisse wurden am 12. Dezember 2025 im Rahmen der zehnten Ausgabe des Expertenforums Berglandwirtschaft an der Fachschule für Land- und Hauswirtschaft Salern vorgestellt. Ungefähr 50 Expertinnen und Experten nahmen an der Veranstaltung teil.
15.12.2025